Richtig, wir sind ein Odenwälder Fotoatelier, im Dreieck Frankfurt- Würzburg-Stuttgart gelegen und ganz in Ihrer Nähe. Und gleichzeitig sind wir immer genau da, wo Sie uns hinschicken, um Ihre Marke zu visualisieren:
On Location auf der ganzen Welt!
Unglaublich, was in Dubai abgeht! Hohe Temperaturen, Wind, jede Menge Sandstaub – und wir mittendrin für unseren Kunden Muehlhan AG. Wie immer bei Muehlhan, geht es um gigantische Bauprojekte: im Bau befindliche Gebäude für die EXPO 2020, Museen, Einkaufszentren, Fußballstadion, Metrostation, aber auch fertige Gebäude, wie THE OPUS, geplant von der Stararchitektin Zaha Hadid. Wie zum Beweis, dass wir Industrie und Architektur exzellent in Szene setzen können, zeigen wir hier die Harmonie von Licht, Bauwerk und Menschen. Für Muehlhan AG, Hamburg waren wir auch in Oman unterwegs, in der Hauptstadt Maskat und in Sur, beide direkt am Golf von Oman gelegen, sowie in Nizwa im Hinterland. Die Auftragsliste war ebenfalls umfangreich: Einkaufszentren, Convention Centre in der Hauptstadt und ein Museum. Muehlhan führt hier die Brandschutzbeschichtungen durch. Faszinierende und stimmungsvolle Bilder von harter Arbeit und imposanten Bauwerken sind das Ergebnis unseres Fotografen Horst Bernhard.

Drohnentechnik eröffnet ganz neue Perspektiven

Moderne Fotografie: Horst Bernhard hat nicht nur die erforderlichen Hochleistungsrechner, sondern auch einen staatlichen Drohnenführerschein und eine Aufstiegsgenehmigung

Die moderne Drohnenfotografie bietet interessante Möglichkeiten und ganz neue Perspektiven. Vor allem, wenn sie mit technisch höchstwertigen Rechnern umgesetzt wird.

Hardheim. Horst Bernhard ist nicht nur ein Profifotograf, sondern das Metier beschäftigt ihn von Jugend an auch in der Freizeit. Das Faible hat ihm sein Vater Heinz Bernhard vererbt. Dieser besaß in seiner Drogerie ein Fotolabor und gehörte zu den engagiertesten Chronisten Hardheim im Bereich der bildlichen Darstellung von Geschehnissen.

Horst Bernhard bringt viel Erfahrung aus seiner Bundeswehrzeit mit, als er aus Hubschraubern Luftbilder aufnahm und diese dann anschließend bearbeitete und auswertete. Dadurch hat er einen geschulten Blick für Perspektiven, die Otto Normalverbraucher üblicherweise so nicht kennt. Aber nicht nur den Blick für Details und das technische Know-how hat er sich im Einsatz für die Bundeswehr angeeignet, sondern auch Kentnisse, die man eigentlich von einem Fotografen gar nicht erwartet: eine profunde Wetterbeurteilung mit besonderer Berücksichtigung von Sichtweiten und Klarheit.

Viel Erfahrung

Gerade in Zeiten des Kalten Krieges war es mancherorts noch sehr schwierig oder sogar fast unmöglich, eine Genehmigung für Luftbildfotografie zu erhalten. Und hatte man die, musste ein Flugzeug geordert werden. So war es auch noch vor wenigen Jahren bei den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Maschinenfabrik Gustav Eirich.

Heutzutage sei technisch alles viel einfacher, schildert Bernhard. Die modernen Foto- und Film-Drohnen, ausgestattet mit besonderer Software und Flugstabilisierung, vereinen Hightech in puncto
Flugeigenschaften und Fotoqualität. Da seien auch Panoramabilder mit einem Blickwinkel von 180 bis 360 Grad kein Problem mehr. „Und diese 360-Grad benötigen wir für VR360-Grad-Projekte (ähnlich Google Streetview) – aber natürlich aus der Luft.“

Im Gegensatz zur reinen Luftbildfotografie bietet die heute verwendete Drohnenfotografie viel mehr und ganz andere Möglichkeiten – ein sehr spannendes Themenfeld, wie Bernhard findet. Den FN gewährte der Fachmann Einblick in das Metier.

Horst Bernhard ist für seine Experimentierfreudigkeit im Bereich der Fototechnik bekannt. Erinnert sei nur an die Produktion eines überdimensionalen Wandkalenders mit spezieller Unterwasserfotografie oder die Kunstreproduktionen und Aufnahmen für das Arp-Museum in Remagen (die FN berichteten).

Interessante neue Informationen

So war es für ihn mit seinen bereits erwähnten Voraussetzungen nur ein kleiner Schritt hin zur professionellen Drohnenfotografie. „Wir können damit Perspektiven zeigen, die der Mensch so mit seinem Auge nicht sehen kann.“ Als Beispiel kommt Horst Bernhard auf die Landschaftsfotografie zu sprechen. „Man hat ja nicht überall einen Berg, von dem aus man auf einen Ort hinunter fotografieren kann.“

Die ganz neu angewendete Panoramatechnik mit Hilfe von Drohnen sei ein besonderes Kapitel: „Man kann damit Aufnahmen aus hundert Meter Höhe machen, also aus wesentlich niedrigerer Höhe als bei der Luftbildfotografie. Früher, beim Einsatz von Hubschraubern oder Flugzeugen, ging das nicht unter 200 Meter, weil diese nicht so niedrig fliegen dürfen.“ Genau das erzeuge besondere Effekte. „Dadurch entstehen ganz andere Informationen“, erläutert Bernhard. Für mich ist es beispielsweise die beste Möglichkeit, einen Ort in seiner Gesamtheit einschließlich der Neubaugebiete abzulichten.“ Bei Straßendörfern wie Freudenberg war das früher überhaupt nicht möglich. „Mit der Drohne sind wir jetzt unabhängig und flexibel und können ohne große Vorbereitungen zur Tat schreiten, wann immer das Wetter gerade günstig ist.“

Panoramatechnik

Die Panoramatechnik ermöglicht es, mit einem riesigen Bildwinkel eine Stadt oder Gemeinde in außergewöhnlicher Perspektive zu zeigen. Dazu bedarf es allerdings auch für die diffizile Nachbearbeitung spezieller Hochleistungsrechner mit wahnsinnig schnellen Prozessoren und immens großem Arbeitsspeicher.

„Bei einem einzigen Auftrag wird beispielsweise mühelos mit 100 GB Datenmenge gearbeitet“, verdeutlicht Horst Bernhard. Jedes Motiv wird mit spezieller Software aus 20 und mehr Einzelaufnahmen zusammengebaut und hat dadurch eine extrem hohe Auflösung, eine enorme Bildschärfe und eine riesige Datenmenge (beispielsweise 800 MB). Dadurch sind andererseits Vergrößerungen auf bis zu fünf Meter Breite möglich.

Zum Einsatz kam diese Technik bereits zum zweiten Mal für den in gedruckter Form veröffentlichten Geschäftsbericht der Sparkasse Tauberfranken. In der Broschüre ziehen die außergewöhnlichen Gesamtaufnahmen wichtiger Filialstandorte entlang der Tauber und im angrenzenden Neckar-Odenwald-
Kreis den Blick des Betrachters auf sich. Unter dem Aspekt „Zukunft als Ganzes sehen“ wurden Städte und Ortschaften in ihrer Gesamtheit abgebildet. „Wie fliegen aber nicht nur Outdoor“, fügt Bernhard im Verlauf des Gespräches mit den FN an. „Richtig spannend wird es in riesigen Firmenhallen, Industrieanlagen oder auch in Kirchen. Denn dort funktioniert die GPS-Funktion der Drohne nicht.“ In diesem Fall muss sich der Fotograf auf „manuelles Fliegen“ verstehen. Dafür werden außergewöhnliche Perspektiven möglich. Zum Beispiel von einer großen Orgel im Kirchenraum.

Auf diesen Weise fertigte Bernhard beispielsweise außergewöhnliche Aufnahmen in der neu renovierten Barockkirche St. Peter in Würzburg mit ihrer neuen Vleugels-Orgel und in einer der größten Schiffswerften der Welt, der STX-Werft in St. Nazaire in Frankreich.

Ob theoretisch jeder eine solche Foto-Drohne fliegen dürfte? Horst Bernhard verneint. Es bedürfe einiger Voraussetzungen. So brauche ein gewerbliches Unternehmen beispielsweise eine Genehmigung vom Regierungspräsidium zum Fliegen einen Drohne, einen offiziellen Drohnenführerschein, den er und André Mischke erworben haben, sowie eine staatliche Aufstiegsgenehmigung.

Das Urheberrecht von Passanten am eigenen Bild ist bei der Motivwahl selbstverständlich zu berücksichtigen. „Zusätzlich müssen wir Polizei und das jeweilige Ordnungsamt informieren und die einzelnen Starts je nach Startplatz mit diesen absprechen“, schildert Horst Bernhard.

Bild: Igersheim im Taubertal (c) Fotatelier Bernhard

Beitrag erschienen in den Fränkischen Nachrichten Ausgabe Buchen am 28.02.2019
Von dem Redaktionsmitglied Ingrid Eirich-Schaab

66 Jahre Hordemer Wölf - Huijauf

Das Hordemer Ritterpaar 2019, Elmar und Irma Günther, ließen sich von Horst Bernhard im Hardheimer Schoß fotografieren. Die Traditionsfiguren der FG Hordemer Wölf, Ritter Wolf von Hardheim und seine Gemahlin Margarethe von Berlichingen fühlten sich bei diesem Portrait-Shooting in „ihrem“ Schloß sehr wohl. Sie nutzen die entstandenen Fotos für die begehrten Buttons während der Fastnachtskampagne 2019.
Übrigens, anstelle des üblichen Prinzenpaars einer Fastnachtsgesellschaft gibt es in Hardheim das Ritterpaar seit nunmehr 66 Jahren. Wie das Ritterpaar ist auch der Schlachtruf der Hordemer Wölfe einmalig nämlich „Huijauf“.

FROHE WEIHNACHTEN

GLÜCK UND ERFOLG

FÜR 2019

wünscht Ihnen das

Fotoatelier Bernhard Team

Noch bevor die Blätter sich gelb färben fotografierten die Fotografen Horst Bernhard und Jens Schrimpf für ein Kalenderprojekt am Limes in der Nähe von Walldürn.
Dabei standen uns die Römer von Raetici Romani (www.rateci-romani.de) mit ihren historisch akkuraten Gewandungen zur Seite. Außerdem berieten sie uns, welche Posen und Waffenhaltungen realistisch gewesen wären.
Der Kalender, den für einen Industriekunden für das Jahr 2019 produzieren, wird im Dezember diesen Jahres veröffentlicht. Wir werden dann nochmals darüber berichten.

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